Schuld
Schuld kann entstehen, wenn wir glauben, falsch gehandelt oder einem anderen Menschen geschadet zu haben. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie Schuldgefühle entstehen, wann sie hilfreich sein können und wann sie uns unnötig belasten.
Artikel zu diesem Thema
Sich selbst zu verzeihen bedeutet nicht, sich freizusprechen. Es bedeutet auch nicht, aus einem „Das war falsch“ nachträglich ein „So schlimm war es doch gar nicht“ zu machen. Du kannst einen Fehler weiterhin bedauern und trotzdem aufhören, dich immer wieder dafür zu bestrafen.
Du hast zwei Stunden Zeit und könntest etwas machen, worauf du eigentlich Lust hast. Ein Buch lesen, durch die Stadt bummeln, malen oder einfach loslaufen, ohne Strecke und Ziel. Doch kaum ist die Idee da, meldet sich ein anderer Gedanke: Was bringt mir das?
Du kannst dankbar dafür sein, dass sich jemand Zeit genommen und dir helfen wollte, auch wenn die Hilfe nicht zu dir passt. Ein ehrliches Danke bedeutet nicht, dass du zustimmen oder den Rat annehmen musst.
Du sagst Nein, der andere ist enttäuscht - und plötzlich meldet sich das schlechte Gewissen. Ein Schuldgefühl beweist noch keine Schuld. Entscheidend ist, was tatsächlich passiert ist und wofür du in dieser Situation wirklich Verantwortung trägst.
