Erschöpfung
Erschöpfung kann körperlich, emotional oder geistig entstehen. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie Erschöpfung entsteht, woran sie erkennbar ist und wodurch sie begünstigt wird.
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Doch die Erschöpfung beginnt nicht unbedingt in diesem Moment. Solange Aufgaben vor dir liegen, richtet sich deine Aufmerksamkeit vor allem darauf, was als Nächstes zu tun ist. Wir können eine ganze Weile weitermachen, indem wir zusätzliche Anstrengung aufbringen.
Auf den ersten Blick wirkt das widersprüchlich. Was uns guttut, müsste sich doch eigentlich leicht anfühlen. Doch so einfach ist es nicht. Etwas kann angenehm sein, ohne uns besonders viel zu bedeuten. Und etwas kann anstrengend sein und uns gleichzeitig sehr viel geben.
Denn Langeweile entsteht nicht ausschließlich dann, wenn es tatsächlich nichts zu tun gibt. Du kannst einen ganzen Abend voller Möglichkeiten vor dir haben und dich trotzdem langweilen. Entscheidend ist nicht nur, ob irgendeine Beschäftigung verfügbar wäre.
Wenn du schnell gereizt bist, muss nicht ausgerechnet die letzte Kleinigkeit der eigentliche Grund sein. Müdigkeit, Hunger, Stress, viele Reize oder wiederholte Ärgernisse können deinen Spielraum verkleinern – und manchmal nervt etwas einfach.
Manchmal ist einfach der Punkt erreicht, an dem du niemanden sehen, nichts beantworten und für eine Weile deine Ruhe haben möchtest. Dieser Wunsch kann viele Gründe haben und bedeutet nicht automatisch, dass du einsam bist.
