Frustration

Frustration entsteht, wenn Erwartungen enttäuscht werden oder ein Ziel nicht erreicht werden kann. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie Frustration entsteht und wie sie unser Verhalten beeinflusst.

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Genau darin liegt eine entscheidende Frage: Gibt es überhaupt etwas, das du verändern möchtest? Wenn du mit einem Bereich deines Lebens zufrieden bist, muss er sich nicht weiterentwickeln. Du brauchst kein neues Ziel, nur damit eines da ist.

Doch Begeisterung und dauerhaftes Interesse sind nicht dasselbe. Etwas kann seinen anfänglichen Glanz verlieren und trotzdem wichtig, interessant oder schön für dich bleiben. Ein längerfristiges Interesse muss sich nicht jeden Tag aufregend anfühlen.

Solange eine Möglichkeit offensteht, können wir überlegen, ob wir sie wirklich wollen. Wird sie eingeschränkt oder weggenommen, kann sich unsere Aufmerksamkeit verschieben. Aus einem ruhigen „Das hätte ich gern“ wird ein sehr viel entschiedeneres „Aber ich will das“.

Du hast deinen Teil erledigt. Jetzt kannst du erst einmal nichts mehr tun. Gerade das kann unglaublich ungeduldig machen. Nicht unbedingt, weil du befürchtest, dass etwas schiefgeht. Es kann schlicht daran liegen, dass du weitermachen möchtest – und gerade nicht kannst.

Wenn du schnell gereizt bist, muss nicht ausgerechnet die letzte Kleinigkeit der eigentliche Grund sein. Müdigkeit, Hunger, Stress, viele Reize oder wiederholte Ärgernisse können deinen Spielraum verkleinern – und manchmal nervt etwas einfach.

Du bist wütend, weißt genau, was du sagen willst – und trotzdem kommen dir die Tränen. Oder dir fehlen die Worte. Vor Wut zu weinen kann ganz unterschiedlich aussehen und hat nicht automatisch mit Traurigkeit zu tun.

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