Dankbarkeit
Dankbarkeit lenkt den Blick auf das, was bereits vorhanden und wertvoll ist. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie Dankbarkeit entsteht und welchen Einfluss sie auf unser Wohlbefinden haben kann.
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Aus einer solchen Erkenntnis kann neue Wertschätzung entstehen. Du siehst nicht mehr nur, dass jemand etwas für dich getan hat, sondern verstehst besser, was dahinterstand. Daraus kann auch Dankbarkeit wachsen. Nicht, weil du dir vornimmst, dankbarer sein zu müssen.
Es gibt diese Augenblicke, in denen eigentlich gar nichts Besonderes passiert. Du sitzt beim Frühstück, gehst eine vertraute Straße entlang, räumst in der Küche herum oder schaust aus dem Fenster. Und plötzlich merkst du: Mir geht es gerade richtig gut.
Du selbst weißt, welches Ziel du dir gesetzt hast, welche Schwierigkeiten du überwunden und wie viel Zeit oder Kraft du investiert hast. Daraus kann ein ganz eigener Stolz entstehen. Ein anderer Mensch kann dir jedoch etwas zurückgeben, das du dir selbst nicht geben kannst: seine Wahrnehmung.
Du kannst dankbar dafür sein, dass sich jemand Zeit genommen und dir helfen wollte, auch wenn die Hilfe nicht zu dir passt. Ein ehrliches Danke bedeutet nicht, dass du zustimmen oder den Rat annehmen musst.
