Ohnmacht
Ohnmacht entsteht, wenn wir eine Situation nicht beeinflussen oder verändern können. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie sich Ohnmacht anfühlt und wodurch sie ausgelöst werden kann.
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Nicht immer gibt es eine solche Erklärung oder Entschuldigung. Dann kann die Auseinandersetzung innerlich weitergehen, obwohl der Kontakt längst beendet ist. Man denkt darüber nach, was man noch hätte sagen sollen, stellt sich Gespräche vor, die nie stattfinden werden, oder geht das Geschehene immer wieder durch. So bleibt ein Mensch in den eigenen Gedanken erstaunlich präsent, obwohl man ihn eigentlich längst aus seinem Leben gestrichen hat.
Etwas zu akzeptieren bedeutet zunächst, die Wirklichkeit anzuerkennen. Das klingt einfacher, als es ist. Denn schnell verbinden wir Akzeptanz mit Zustimmung. Dabei kannst du etwas akzeptieren und es weiterhin ungerecht, traurig oder schrecklich finden.
Mitreden und Entscheiden sind dabei zwei verschiedene Dinge. In vielen Situationen liegt die endgültige Entscheidung tatsächlich bei jemand anderem. Trotzdem kann es einen Unterschied machen, ob du vorher angehört wirst. Du kannst deine Sicht erklären, einen Einwand vorbringen und anschließend akzeptieren, dass jemand anders entscheidet.
