Traurigkeit
Traurigkeit kann leise sein, überwältigen oder immer wieder zurückkehren. Hier findest du künftig Beiträge, die unterschiedliche Formen und Auslöser von Traurigkeit verständlich erklären und im Alltag einordnen.
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Etwas zu akzeptieren bedeutet zunächst, die Wirklichkeit anzuerkennen. Das klingt einfacher, als es ist. Denn schnell verbinden wir Akzeptanz mit Zustimmung. Dabei kannst du etwas akzeptieren und es weiterhin ungerecht, traurig oder schrecklich finden.
Du möchtest nicht zurück, willst keine Nachricht schreiben und auch keinen neuen Versuch starten. Und trotzdem fehlt dir dieser Mensch. Das kann irritieren. Denn jemanden zu vermissen bedeutet nicht automatisch, ihn wieder in seinem Leben haben zu wollen.
Doch du kannst eine Veränderung wollen und trotzdem traurig über das sein, was mit ihr zu Ende geht. Denn „Ich wollte diese Veränderung“ bedeutet nicht automatisch: Ich wollte auch alles verlieren oder zurücklassen, was mit ihr verbunden war.
Ein glückliches Leben bedeutet nicht, dass darin keine traurigen Momente vorkommen. Denn zu deinem heutigen Leben gehört auch eine Vergangenheit. Und nicht alles, was vorbei ist, war schlecht. Gerade das macht manche Erinnerungen so eigenartig.
