Neid
Neid entsteht, wenn wir uns mit anderen vergleichen und etwas besitzen oder erreichen möchten, das uns fehlt. Hier findest du künftig Beiträge darüber, wie Neid entsteht und wie wir verständlich mit ihm umgehen können.
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Hier wird der Unterschied zwischen Neid und Missgunst wichtig. Neid kann bedeuten: Das möchte ich auch haben oder erreichen. Missgunst geht weiter: Du möchtest nicht nur selbst etwas haben, sondern wünschst dir zugleich, dass der andere seinen Vorteil nicht hätte.
Eine Leistung kann also anerkennenswert bleiben, auch wenn du mit der Person dahinter wenig anfangen kannst. Du musst deine Meinung über ihre Fähigkeiten nicht zurücknehmen, nur weil dir ihr Verhalten nicht gefällt. Sympathie, Zustimmung und Bewunderung können miteinander verbunden sein, müssen es aber nicht.
Eigentlich hast du diesem Menschen nichts Schlechtes gewünscht. Trotzdem ist da für einen kurzen Moment dieses kleine, kaum zu unterdrückende Grinsen. Ein inneres „Tja“. Eine Spur Genugtuung. Und kaum hast du sie bemerkt, fühlt sie sich schon ein bisschen unangenehm an.
Du kannst einem Menschen seinen Erfolg von Herzen gönnen und trotzdem spüren, dass sein Glück etwas in dir berührt. Neid bedeutet nicht automatisch, dass du möchtest, dass der andere verliert, was er hat.
