Wenn professionelle Hilfe nötig wird
Hier findest du Hinweise, woran du erkennen kannst, wann zusätzliche professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann und wie du dieses Thema behutsam ansprichst.
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Wenn dich etwas Konkretes an einem trauernden Menschen beunruhigt, musst du nicht selbst herausfinden, was dahintersteckt. Du kannst dir fachlichen Rat holen und schildern, was du beobachtet oder gehört hast. Eine Diagnose brauchst du dafür nicht.
Wenn du dir Sorgen machst, bleib möglichst bei dem, was du wirklich wahrgenommen hast. Statt „Du brauchst Therapie“ könntest du sagen: „Ich mache mir Sorgen, weil du mir erzählt hast, dass du kaum noch schläfst.“ Oder: „Mir fällt auf, dass dir der Alltag gerade sehr schwerfällt.“ Du beschreibst damit deine Beobachtung und deine Sorge, ohne eine Diagnose über den anderen zu stellen.
